Um die optimale Lage beim Schlafen zu garantieren, sollte der Schläfer auf ein möglichst gutes Zusammenspiel zwischen Matratze und Lattenrost achten. Denn der richtige Lattenrost trägt erheblich zu einem guten Schlafkomfort bei. Sind Matratze und Lattenrost schlecht kombiniert, kann dies Unausgeschlafenheit und Rückenschmerzen zur Folge haben.
Aufgabe eines Lattenrostes
Der Lattenrost unterstützt die optimale Liegeposition des Schlafenden. Gemeinsam mit der Matratze soll er den Körper genügend stützen und die Wirbelsäule im Liegen entlasten. Darüber hinaus dient er der ausreichenden Luftzirkulation der Matratze. So wird verhindert, dass sich durch die nächtliche Schweißabsonderung Schimmel in der Matratze bildet.
Von einem einfachen Rollrost bis hin zu einer elektromotorisch und mehrzonigen Variante, wird dem Käufer eine große Auswahl geboten. Bei den ausgefeilteren Modellen lassen sich Kopf- und Fußteil in der Höhe verstellen. Mittlerweile gibt es auch ganz spezielle Lattenroste für individuelle Wünsche. So gibt es Modelle für Seiten-, Rücken- oder auch Bauchschläfer. Einige Varianten sind dem eigenen Gewicht angepasst.
Das Zusammenspiel mit der Matratze
Laut Stiftung Warentest, die sich mehrfach mit dem Thema auseinandergesetzt hat, passen prinzipiell alle Matratzentypen auf alle Lattenroste. Für verstellbare Roste eigenen sich jedoch Latex- und Schaumstoffmatratzen am besten. Diese schmiegen sich leichter an die vorgegebene Form an.
Um ein Durchliegen der Matratze zu verhindern, sollten die Abstände zwischen den Latten nicht mehr als 5 Zentimeter betragen. Ist der Lattenrost schlecht verbaut, so ist die Gewichtverteilung von Mensch und Matratze nicht gewährleistet.
Eine gute Matratze ist nach Aussage von Stiftung Warentest jedoch deutlich wichtiger als ein guter Lattenrost. Sie ist entscheidend für einen angenehmen Liegekomfort. Für die Unterlagerung einer hochwertigen Matratze genügt auch ein günstiger Rollrost. Um dünne Schaumstoff- und Latexmatratzen zu optimieren, macht hingegen ein aufwendiger Lattenrost wieder Sinn.
Worauf sollte man beim Kauf achten
Beim Kauf sollte besonderes Augenmerkt auf eine gute Verarbeitung gelegt werden. Lattenroste halten im Gegensatz zu Matratzen deutlich länger durch. Diese kann man bedenkenlos über 10 Jahre benutzen. In der Regel bestehen Lattenroste aus einem massiven Holzrahmen auf dem Federleisten ruhen. Die Federleisten bestehen aus mehreren Holzschichten, die unter Dampf elastisch gemacht und im Anschluss verleimt werden. So können sie dem Gewicht des Schläfers entsprechend nachgeben ohne an Stabilität zu verlieren.
Außerdem sollte auf die verarbeiteten Schadstoffe geachtet werden. Häufig wird Formaldehyd, welches beispielsweise in Leimharz von Holzwerkstoffen oder Schichtholz steckt, verwendet. Dieses kann bereits bei kleinsten Mengen krebserregend sein.
Fazit
Wer eine hochwertige Matratze sein Eigen nennt, kann getrost zu einem einfachen und preiswerten Rollrost greifen. Dieser unterstützt den Körper in ausreichenden Maße. Wer jedoch besonderen Wert auf Verstellmöglichkeiten und Komfort legt, kann mit einem Mehrzonen-Lattenrost den Liegekomfort erhöhen.
Erholsamer Schlaf – ein Zusammenspiel von Matratze und Lattenrost,Veröffentlicht von .