Ob Kaltschaum- Federkern- oder Latexmatratzen: Die richtige Pflege einer Matratze steigert die Lebensdauer enorm. Jede Nacht fängt eine Matratze circa 80% Schweiß auf und wird durch ständige Veränderungen der Schlafposition belastet. Um Dellen, unschöne Flecken und eventuelle Schimmelbildung vorzubeugen, ist es ratsam die Matratze je nach Beschaffenheit zu drehen oder zu wenden. Doch nicht nur das verschafft eine Langlebigkeit. Die Pflege beginnt am ersten Tag des Kaufs und nicht erst ein halbes Jahr später.
Kaltschaummatratzen nicht wenden
Kaltschaummatratzen sollten nicht gewendet werden – lediglich das Kopf- und Fußende regelmäßig vertauschen. So werden nicht nur einzelne Punkte auf lange Zeit belastet. Ähnlich ist es mit einer Latexmatratze. Am besten bei jedem Bettwäschewechsel Kopf- und Fußende vertauschen. So kommt eine Routine zustande und die Pflege wird nicht zur lästigen Aufgabe. Zusätzlich erhöht sich die Lebensdauer bei regelmäßigem Auftragen eines Latexpflegemittels. Ist die Matratze erst einmal mit einem feuchten Lappen vom Staub befreit, wird das Pflegemittel aufgetragen. So kann die Latexmatratze ihre Spannkraft behalten und wird weder rissig noch brüchig – hier in Zusammenhang mit Wasserbetten.
Federkernmatratzen werden, im Gegensatz zu den Kaltschaummatratzen, im ersten halben Jahr zwei und anschließend ein Mal pro Monat komplett gewendet. Dies hindert die Matratze daran, sich die Belastungspunkte zu merken und Dellen oder Kuhlen entstehen zu lassen.
Waschen und gut auslüften für eine lange Haltbarkeit
Doch nicht nur das verschafft einer Matratze Langlebigkeit. Weitere Tipps: Mit einer Bürste entstauben und den Matratzenbezug alle paar Monate mit einem Feinwaschmittel ohne viel Chemie waschen. Bevor der Bezug wieder auf die Matratze kommt, sollte dieser allerdings zu 100% trocken sein. Auf gar keinen Fall sollte eine Matratze – egal welcher Herstellungsart – ausgeklopft werden! Um einem Feuchtigkeitsstau vorzubeugen morgens die Matratze schräg auf den Lattenrost stellen oder einfach die Bettdecke beiseite räumen und während des Zurechtmachens auslüften lassen.
Zusätzlich ist es von Vorteil die Matratze für kurze Zeit draußen in der Sonne zu lüften. Die Sonnenstrahlen töten viele Keime ab und die Luft zirkuliert gleichmäßig durch die Matratze hindurch.
Auflagen und Schonbezüge benutzen
Das ist jedoch noch nicht alles! Matratzenauflagen und Schonbezüge lassen erst gar nicht zu, dass die Matratze stark verschmutzt. Sie lassen sich in der Waschmaschine waschen und sind dadurch auch eine Wohltat für alle Allergiker. Des Weiteren gilt: Bettkästen nicht zu voll packen, das schränkt eine gute Luftzirkulation ein und könnte eine Schimmelbildung begünstigen.
Wer sich an all diese Tipps hält, kann sich sicher sein die Lebensdauer seiner Matratze auf bis zu vierzehn Jahre zu erhöhen.
Für Wasserbetten gelten übrigens gesonderte Pflegehinweise und Tipps, insbesondere sind hierbei die richtigen Pflegemittel entscheidend, wie sie u.a. hier zu finden sind.
Die richtige Matratzenpflege - das A und O,Veröffentlicht von .