Kaltschaum- oder Federkernmatratze – Die wichtigsten Unterschiede

Die Entscheidung für eine neue Matratze kann viele unterschiedliche Gründe haben. Die alte Matratze ist nicht mehr gemütlich genug oder beschädigt oder der Auszug aus dem Kinderzimmer in ein selbstständiges Leben steht bevor.
Doch worauf beim Neukauf achten? Zunächst sollte klar sein, welche Matratzentypen in Frage kommen. In diesem Zusammenhang verdichtet sich die Auswahl häufig auf die zwei beliebtesten Arten: Kaltschaum- und Federkernmatratzen.

Kaltschaum:

Woher kommt der Name „Kaltschaum“? Für die Herstellung einer Kaltschaummatratze werden zwei chemische Stoffe benutzt, die miteinander reagieren. Bei geringen Temperaturen härtet das Gemisch aus. Dies geschieht ohne jeglichen Hitzeeinfluss und der Schaum bleibt kalt.

Einer der vielen Vorteile einer Kaltschaummatratze ist, dass sie sich sehr stark an den Körper anpasst. Wichtig für den idealen Liegekomfort sind Körpergröße, das Gewicht und die Schlafgewohnheiten. Das Gewicht bestimmt den Härtegrad der Matratze. Zusätzlich bietet die Kaltschaummatratze 3 bis 7 Zonen mit verschiedenen Dichtegraden zur Entlastung einzelner Körperteile, wie Hüfte oder Schultern.
Kaltschaummatratzen haben wegen ihrer Herstellungsweise und Offenporigkeit eine hohe Punktelastizität und fallen schnell wieder in ihre Ursprungsform zurück. Während eines Transports kann die Matratze einfach gefaltet werden. Eine perfekte Wahl für Allergiker, denn bei guter Pflege besteht kaum Gefahr von Milbenbefall und die Lebensdauer wird verlängert.

Federkern:

Woher Kommt der Name „Federkern“? Der Kern der Matratze besteht aus taillierten Stahlfedern.
Die Stahlfedern sind nachgiebig, aber auch in verschiedenen Formen erhältlich. Es werden drei Typen unterschieden:
Die klassische Federkernmatratze, die Taschenfederkernmatratze und die Tonnentaschenfederkernmatratze.
Bei der Taschenfederkernmatratze sind die einzelnen Stahlfedern einzeln gepolstert. Die Tonnenfedern sind im Gegensatz zu den taillierten Stahlfedern bauchig geformt und ermöglichen so eine höhere Punktelastizität. Dies ermöglicht einen besseren Liegekomfort.

Federkernmatratzen haben viele Vorteile, die sich aufs Raumklima, Portemonnaie und Schlafgewohnheiten auswirken.
Die eindringende Feuchtigkeit kann durch die Matratze einfach wieder nach außen abgegeben werden. Das Raumklima bleibt unbeeinträchtigt und das Schimmelrisiko sinkt gegen Null.
Auch Federkernmatratzen gibt es in verschiedenen Härtegraden und mit 5 bis 7 Zonen um den Körper während des Schlafs zu entlasten.
Anders als bei den Kaltschaummatratzen spielt das Gewicht, Alter und die Schlafgewohnheit eine geringere Rolle. Hier ist der Härtegrad entscheidend und die Stahlfedern stützen ideal.
Federkernmatratzen sind sehr robust und langlebig, bei guter Pflege behalten sie jahrelang die Form. Wer einen einfachen Lattenrost hat, liegt auf einer Federkernmatratze genau richtig.

VN:F [1.9.22_1171]
Jetzt Artikel bewerten!
Rating: 3.6/5 (65 votes cast)
Kaltschaum- oder Federkernmatratze - Die wichtigsten Unterschiede, 3.6 out of 5 based on 65 ratings

Veröffentlicht von .

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Kaltschaum- oder Federkernmatratze – Die wichtigsten Unterschiede

  1. Margret Steinbrenner says:

    Mich interresiert bei einer Federkernmatraze ob die Federn negativ sich auswirken da man sehr viele Funkgeräte im Hause hat.
    Vielen dank Steinbrenner

  2. Curt says:

    Ja, die Federn sind wie Radioantennen. Plötzlich hört man Musik.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title="" rel=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>